Bücher

Aden, Patricia
Anleitung zum Autogenen Training mit Kindern und Jugendlichen
8. Aufl. 2009 , Daedalus-Verlag ISBN 978-3-89126-171-2 

 

Reeker-Lange / Aden / Seyffert
Handbuch der Progressiven Muskelentspannung für Kinder
2. Aufl. 2010 Klett-Cotta ISBN 978-3-608-89233-8

 

Aden, Eitzenberger-Wollring, Geister, Nebel, Wolf 
Medizinische Fachangestellte Behandlungsassistenz
8. Auflage 2020 Verlag Europa-Lehrmittel ISBN 978-3-8085- 6968-9

 

Aden (Hrsg.) 
Prüfungsvorbereitung aktuell Medizinische Fachangestellte
13. Auflage 2021 Verlag Europa-Lehrmittel ISBN 978-3-8085-6363-2

 

Aden, Furtenhofer, Geister, Nebel, Siegler, Wolf, Eitzenberger-Wollring

Arbeitsheft Behandlungsassistenz Medizinische Fachangestellte

3. Auflage 2020 Verlag Europa-Lehrmittel 978-3-8085-6860-6

 

Aden, Stöckmann

Bildwörterbuch Gesundheit und Pflege

1. Auflage 2018 Verlag Europa-Lehrmittel  978-3-8085-6857-6

 

  

Aufsätze

Patricia Aden und Fritz Beske:

Studienplatzvergabe: Fakultäten in die Pflicht nehmen

Dtsch Arztebl 2011; 108(15): A-838

http://www.aerzteblatt.de/archiv/85215


Bei der Delegation gehört Ärzten die Meinungsführerschaft
Ärzte Zeitung 26. März 2012

http ://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/article/808813/delegation-gehoert-aerzten-meinungsfuehrerschaft.html?sh=1&h=-212730844

Plädoyer für ein Delegationsgesetz
Rheinisches Ärzteblatt Juni 2012

http://www.aekno.de/downloads/archiv/2012.06.017.pdf

Ständige Impfkommission gibt grünes Licht für HPV-Impfung von Jungen

Das Vorsorgeheft für Erwachsene
Frauenarzt Nr. 12 S. 50 2009

Stolpersteine auf dem Weg zu einem neuen Berufsbild
Deutsches Ärzteblatt Jg. 105 Heft 43 24. Oktober 2008

http://www.aerzteblatt.de/archiv/62034/Medizinische-Fachangestellte-Stolpersteine-auf-dem-Weg-zu-einem-neuen-Berufsbild?src=search

 

Ständige impfkommission gibt grünes Licht für HPV-Impfung von Jungen

Rheinisches Ärzteblatt August 2018

https://www.aekno.de/page.asp?pageID=18663&noredir=True

 

 

Vorträge

Wozu heute noch Frauenverbände?

Was wollen die Frauen denn noch, es ist doch schon alles erreicht. Wirklich? Die Entwicklung von Frauenrechten und ihre Umsetzung gilt es unter einer historischen Perspektive zu betrachten. Der lange Schatten einer von Männern gedachten und gelenkten Welt wirkt immer noch nach. Aber die Ebene der Auseinandersetzung hat sich verschoben. Frauenverbände liefern die geistigen Werkzeuge für diese Auseinandersetzung und geben auch praktische Hilfen.

 

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk in der Krise?

Ein Störgefühl, wenn nicht sogar lautstarker Unmut gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk hat sich in mehreren Ländern Europas, so auch in Deutschland eingestellt. Ein Grund dafür ist die Veränderung der Medienlandschaft  - digitale Ausspielwege, soziale Medien, Konkurrenz durch youtube und Netflix. Aufhänger für die Kritik ist der Rundfunkbeitrag. Entspricht der öffentlich-rechtliche Rundfunk in seiner jetzigen Form dem gesetzlichen Auftrag oder muss vielleicht auch der Auftrag neu definiert werden? Veränderungen sind nötig -  um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu erhalten, nicht um ihn abzuschaffen.

 

Impfen - der Durchbruch zur neuzeitlichen Medizin

Erst seit der Entdeckung von Krankheitserregern und Kenntnissen über die Immunantwort war es möglich, auf wissenschaftlicher Basis Impfstoffe zu entwickeln. Zugleich war die gesetzliche Impfpflicht gegen Pocken der Einstieg in den modernen Sozialstaat. Impfungen haben in besonderem Maße dazu beigetragen, die Kindersterblichkeit zu senken und die allgemeine Gesundheit zu verbessern. Die Entwicklung und Zulassung von Impfstoffen unterliegt strengen Kriterien. Bei den Impfstoffen gegen SARS CoV2 kommen altbewährte, aber auch ganz neue Technologien zum Einsatz.

 

Nach der Pandemie ist vor der Pandemie

Die aktuelle Pandemie erleben wir als Ausnahmesituation. Wenn sie vorbei ist, wollen wir sie vergessen und wieder "normal" leben. Aber Pandemien werden uns in Zukunft zunehmend bedrohen. Seuchen haben die Menschheit von jeher begleitet, sie finden nur wenig Niederschlag in unseren Geschichtsbüchern. Wir müssen jetzt vorausschauend handeln, um ein dauerndes Bedrohungsszenario abzuwenden.

 

 

Die mRNA-Impfung - ein neues Kapitel der Wissenschaft

 

Die Hersteller von mRNA-Impfstoffen werden tagtäglich in den Medien genannt. Der Name der Frau, die diese neue Impftechnologie erst möglich gemacht hat, Katalin Karikó, ist dagegen weitgehend unbekannt. Die ungarische Wissenschaftlerin, seit 2013 im Vorstand von BioNTech, hat zusammen mit ihrem Kollegen Drew Weissmann an der University of Pennsylvania lange über mRNA (messengerRNA, Boten-RNA) geforscht. Ihr Ziel war, die mRNA in den menschlichen Organismus einzubringen, um den Körper selbst zur Herstellung von Medikamenten oder Impfstoffen im menschlichen Körper zu veranlassen.

 

Die  mRNA hat in der Zelle eine definierte Funktion. Schon in den 1960er Jahren wurde beschrieben, dass sie die DNA im Zellkern abliest und die Information zu den Ribosomen im Zellplasma bringt. Die DNA als „Zentrale“ der Zelle gibt die Anweisungen, die mRNA als „Bote“ überbringt die Anweisungen, und die Ribosomen als „Produktionsstätte“ führen die Anweisung aus, indem sie den von der DNA in Auftrag gegebenen Stoff herstellen.

Nachdem diese Funktion verstanden war, lag der Gedanke nahe, der Zelle durch künstlich eingeschleuste mRNA eigene Arbeitsaufträge zu geben, z. B. fehlende Enzyme, Substanzen gegen Krebs oder auch Antigene wie sie in Impfstoffen enthalten sind, produzieren zu lassen – so war die Überlegung. In einem Versuch mit Mäusen gelang es Karikó und Weissmann erstmals zu zeigen, dass dieses möglich war. Der Anwendung beim Menschen stand aber die Befürchtung entgegen, dass die künstlich zugeführte mRNA eine Immunreaktion auslösen könnte, die diese zerstörte bevor sie überhaupt ihren Wirkungsort erreichte, und darüber hinaus dem Empfänger schaden konnte.

Trotz fehlender finanzieller Unterstützung gelang es Karikó und Weissmann 1995, eine veränderte mRNA herzustellen, die in den menschlichen Organismus gelangte, ohne vom Immunsystem zerstört zu werden. Sie tauschten eines der Bestandteile der mRNA aus und machten sie damit für das Immunsystem unsichtbar.  Das war ein wissenschaftlicher Durchbruch, der von manchen für nobelpreiswürdig gehalten wird.

Für uns liegt die aktuelle Bedeutung dieser wissenschaftlichen Leistung in der Bekämpfung der Pandemie. Die unglaublich schnelle Entwicklung des Impfstoffes durch die Firmen BioNTech, Moderna und Curevac war möglich, weil das Grundgerüst des Impfstoffes bei Ausbruch der Pandemie bereits bestand. Der Forschungsschwerpunkt lag ursprünglich auf einer individualisierten Krebstherapie und der Behandlung seltener Erkrankungen. Sobald das Virus im Januar 2020 sequenziert war, schwenkten die Firmen auf die Entwicklung eines Impfstoffes um. Auch bei künftigen Pandemien oder bei einer Mutation des SARSCoV2 kann der Impfstoff schnell neuen Erfordernissen angepasst werden. Hoffen wir, dass es gelingt, die Pandemie mit Hilfe der Impfstoffe zu überwinden. Dann werden Kapazitäten frei, um viele weitere Krankheiten mit Hilfe der mRNA-Impfung zu therapieren.

Februar 2021

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